Rückblick – Der April

Bilder1Waas? Ist heute wirklich schon der 11. Mai? Unglaublich, die Zeit fliegt nur so an mir vorbei. Fast hätte ich auch meinen Rückblick vergessen, aber so gehts ja nicht. Also gibt es heute den Rückblick zum April. Mein vierter Monat ohne Plastik. Was heißt das denn nun? Wie weit bin ich gekommen oder auch nicht? Dazu gibt es jetzt ein paar Antworten!Wenn ich überlege, was ich im April gemacht habe, muss ich mir eingestehen, ich hab das Gefühl, den April habe ich irgendwie einfach übersprungen. Das ist auch gar nicht so verwunderlich, denn ich hatte viel zu tun und da vergeht die Zeit ja immer wie im Flug! An Ostern kann ich mich noch gut erinnern, da habe ich einen schönen Tag mit meiner Familie gehabt, inklusive Eier-Suche. Aber, was ist denn noch alles im April passiert?

1. Die Einkäufe:

Tja, also diesen Monat habe ich es auch nicht ganz plastikfrei geschafft. Aber fast! Aus/in Plastik waren lediglich ein paar Kleinigkeiten, die ich zum Lernen brauchte. In Zukunft werde ich mein System etwas ändern, aber da ich schon angefangen hatte, wollte ich das System beibehalten und da gab es leider keine schnelle, einfache Lösung ohne Plastik. Außerdem gab es zwei Dosen Kekse, die nur einen Klebestreifen (ca. die Breite von Tesaband) außen herum hatten. Die musste als Nervennahrung einfach her und waren eine schnelle, gute Alternative. Ansonsten ist mir im April kein Plastik untergekommen. Ich habe das erste Mal bei SauberKunst bestellt, einem kleinen Online-Shop für Seifen und festes Shampoo. Da habe ich gleich ein paar Proben bestellt und teste gerade das feste Shampoo. Dazu gibt es bald mehr Infos!

2. Das Geld:

Da der Monat sehr von Lernerei und dem damit verbundenen Stress geprägt war, hatte ich leider nicht viel Zeit zum Kochen. Deshalb gab es ziemlich oft Brötchen von Bäcker, was natürlich ziemlich ins Geld ging. Ich habe also mein Budget um ca. 25€ überschritten. Dabei habe ich allerdings auch meinen Vorrat aufgestockt (mit Glaskonserven), die ich nicht jeden Monat in der Menge neu kaufen muss. Also eine besondere Ausgabe. Ihr denkt euch jetzt vielleicht, ich habe ja jeden Monat eine besondere Ausgabe oder ähnliches. Ja, richtig, bisher war das meistens so. Allerdings muss ich dazu sagen, ich habe vor meiner Umstellung meistens mein Budget um mindestens 20€ überzogen, eher mehr. Also gebe ich im Vergleich dazu nicht mehr aus, eher etwas weniger, und das obwohl ich viel frisch, bio und von Bäcker kaufe. Ich setze mein Budget absichtlich nicht hoch, da ich eigentlich nicht mehr Geld ausgeben möchte. Ich möchte lieber daran arbeiten, das Geld besser über den Monat aufzuteilen. Das fällt mir noch etwas schwer, aber es wird langsam besser. 🙂

3. Das Gefühl:

Ich kann nur sagen: Ich bin begeistert! Inzwischen fällt es mir bei Lebensmitteln ziemlich leicht, kein Plastik mehr zu kaufen, denn langsam weiß ich, was ich wo bekomme. Bei „neuen“ Sachen ist es noch etwas schwieriger, aber es geht. Mit „neu“ meine ich Dinge, die man nur selten gebraucht, ich also schon ewig nicht mehr gekauft habe, oder Dinge, die ich selbst noch nie gebraucht habe, die aber in einem Rezept vorkommen.
Was mir weniger leicht fällt sind Gebrauchsgegenstände. Bei Küchenutensilien geht es noch ganz gut, Plastik zu vermeiden. Schwierig wird es aber zum Beispiel beim Hobby. Aber auch da bleibe ich dran und gebe nicht auf und werde hoffentlich bald gute Alternativen finden. Ein Gutes hat es aber auf jeden Fall: Ich kaufe nicht nach Lust und Laune ein, obwohl ich es nicht brauche und es schont meinen Geldbeutel. 😀

4. Mein Umfeld:

Tja, manche Leute interessiert es immer noch nicht und das wird auch wohl so bleiben. Aber es gibt viel mehr Menschen, die mir wenigstens interessiert zuhören, als die, die es gleich abtun. Darüber freue ich mich und ich merke immer wieder, die Menschen werden bewusster. Auch wenn sie vielleicht nicht direkt etwas ändern, aber es ist schon mal toll, wenn sie wenigstens hinhören!

5. Das Selbermachen:

Ich bin nicht wirklich oft dazu gekommen, etwas selbst zu machen. Ich experimentiere allerdings gerade mit Spülmaschinenpulver und wenn ich da zu einem guten Ergebnis gekommen bin, gibt es für euch natürlich das Rezept! 🙂

Mein Fazit:

Der April war ein erfolgreicher Monat, was die Plastikvermeidung angeht. Es war ziemlich stressig, aber das ist ja jetzt geschafft. Mein gelber Sack, der Ende März zu ca. 1/3 voll war ist jetzt gut halb voll. Der Müll, der dazu gekommen ist, ist aus den Vorräten. Bei denen habe ich das Gefühl, die gehen nie zu Ende. 😀

  • An manchen Stellen gibt es noch Verbesserungsbedarf, aber ich bin trotzdem zufrieden.
  • Beim Lebensmittelkauf wird es immer leichter und automatischer, kein Plastik zu kaufen.
  • Grünes Einhorn gibt es jetzt auch auf Facebook, schaut doch mal rein!
  • Ich bin immer noch sehr froh, die Entscheidung getroffen zu haben und mein Leben umzustellen!

Und diese Beiträge gab es im April:

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4 Gedanken zu “Rückblick – Der April

  1. Pingback: 2015 – Mein Jahresrückblick | Grünes Einhorn

  2. Pingback: Freiheit | Grünes Einhorn

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