Rückblick – Der Mai

MaiDiesmal gibt es meinen Monatsrückblick etwas pünktlicher! 5 Monate ohne Plastik, oder? Naja fast! Diesen Monat hat es leider nicht ganz so gut geklappt. Woran das lag erkläre ich euch natürlich, aber zunächst mal: Ich denke, dass jeder solche Tage/Wochen/Monate mal haben wird und wichtig ist einfach, das zu akzeptieren. Es bringt nichts, sich selbst etwas vorzuwerfen, auch wenn es vielleicht anders gegangen wäre! Tut das, was euch glücklich macht! (:

1. Die Einkäufe

Diesen Monat ist es nicht ganz so plastikfrei gelaufen, wie ich gerne wollte. Ich hätte es sicherlich anders machen können, aber ich wollte mir den Spaß nicht verderben lassen, weder an den Tagen noch an der Herausforderung plastikfrei! Es fing damit an, dass wir ein Geschenk für eine Freundin brauchten. Wir hatten uns ausgedacht, etwas Altes zu nehmen und Upcycling zu machen. Vor allem, weil wir das Endprodukt cooler fanden als etwas Gekauftes. Dazu brauchten wir allerdings ein paar Hilfsmittel, die nicht alle auf die Schnelle plastikfrei zu bekommen waren. Aber so habe ich daraus gelernt, dass ich mir gerade bei Geschenken einfach mehr Gedanken machen muss (das Geschenk ist übrigens gut angekommen und das gleicht das wenige Plastik für mich erstmal wieder aus).
Dann hatte ich über ein Wochenende Besuch und wir waren mehrere Tage auf einer größeren Veranstaltung. Natürlich hätte ich gut vorplanen und mich selbst versorgen können. Aber manchmal möchte auch ich „einfach nur“ ein Eis oder eine Pommes essen. Und ich finde es auch wichtiger, Spaß zu haben mit den Menschen, die man nicht so oft sieht und von der Erinnerung lange etwas zu haben, als sich viel Arbeit machen zu müssen und dann keine Zeit mehr zum Genießen zu haben! Ich denke mit der Zeit kommt die Gewohnheit noch mehr und dann wird es auch einfacher mit besonderen Situationen plastikfrei umzugehen. Ich kann daraus also nur lernen! 🙂
Und als dritter Punkt war da mein Geburtstag. Da gab es dann auch nur wenig Plastik. Sicherlich auch da vermeidbar, aber ich wollte es schön haben und mich nicht selbst einengen. Also gabs ein paar schöne Erdbeeren, leider im Plastikschälchen, aber auf jeden Fall aus Deutschland und schon sehr lecker. Wenn es bald soweit ist, werde ich auch selbst welche pflücken gehen! 🙂

Ihr seht also, es läuft nicht immer alles rund. Und manchmal steht man eben vor der Entscheidung: Bleibe ich verbissen bei dem Versuch, alles plastikfrei einkaufen zu wollen oder genieße ich einfach mal den Moment mit guten Freunden oder der Familie und habe dafür eine schöne Erinnerung an einen tollen Tag, die lange bleibt? Ich finde es wichtig, es nicht zu verbissen zu sehen. Jeder macht da seine eigenen Regeln und solange man die Dinge mit sich selbst vereinbaren kann, ist das alles völlig in Ordnung!

2. Das Geld

Jaja, das liebe Geld. Irgendwie war da im Mai der Wurm drin. Warum genau weiß ich auch nicht so richtig. Und scheinbar ging es nicht nur mir so, dass am Ende des Geldes noch Monat übrig war, denn auch in meinem Umfeld ging es einigen sehr ähnlich. Tja, manchmal ist das leider so, da hilft nur, nochmal genau hinzusehen, wo vielleicht unnötig Geld ausgegeben wurde und wo man beim nächsten Mal sparen kann. Ich kann nur sagen: Ich habe nicht mehr Geld ausgegeben, um plastikfrei einzukaufen!

3. Das Gefühl

Ein bisschen komisch war es zwischendurch dann doch, meine Vorsätze gefühlt „mal eben über Bord zu werfen“ und ganz anders zu handeln, als ich es eigentlich mache. Aber wie oben schon geschrieben, musste ich abwägen und die Entscheidung, die ich getroffen habe, ist für mich immer noch richtig. Also gehe ich trotzdem mit einem guten Gefühl aus diesem Monat! 🙂

4. Mein Umfeld

In diesem Punkt gibt es diesmal nicht viel Neues. Ich bekomme immer noch mehr positive Rückmeldungen als negative. Wenn ich es mir recht überlege, gibt es fast keine negativen Rückmeldungen mehr. Zumindest keine radikalen. Bei vielen wecke ich inzwischen so viel Interesse, dass sie mir Fragen stellen und interessiert zuhören! Das finde ich wirklich toll, denn auch wenn nicht jeder direkt alles umsetzt, so ist es doch ein Schritt in die richtige Richtung, sich erstmal ein paar Gedanken zu machen!

5. Das Selbermachen

In der ersten Hälfte des Monats gibt es da eigentlich nichts zu erzählen. Doch in den letzten zwei Wochen habe ich wieder mehr gebacken und gekocht und habe auch angefangen, in unserem Gemüsegarten zu helfen. Ich habe zwar nichts an Hausmitteln selbst gemacht, aber ich habe mich mal an Gnocchis probiert, die ich selbst nur aus der Plastikpackung kenne. Das Rezept findet ihr bei Maria von widerstandistzweckmäßig.

Mein Fazit:

  • Glücklich zu sein mit seinen Entscheidungen ist das Wichtigste.
  • Besser zu planen bedeutet auch mehr Erfolg beim Thema plastikfrei leben.
  • Einkäufe, die keine Lebensmittel beinhalten werden für mich immer präsenter und auch da besteht noch Verbesserungsbedarf.
  • Ohne Herausforderungen wäre das Leben doch langweilig!

Und diese Beiträge gab es im Mai:

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5 Gedanken zu “Rückblick – Der Mai

  1. Pingback: 2015 – Mein Jahresrückblick | Grünes Einhorn

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