Rückblick – Der Juni

Juni 15Es ist mal wieder Zeit für einen Monatsrückblick. Inzwischen ist ein halbes Jahr um. Ein halbes Jahr, in dem ich versucht habe, auf Plastik – so weit wie irgendwie möglich – zu verzichten. Das hat mal mehr und mal weniger gut geklappt. Aber es wird von Monat zu Monat besser, denn ich lerne immer wieder viel dazu!

1. Die Einkäufe

Die Lebensmitteleinkäufe waren in diesem Monat sehr plastikarm. Es gab nur wenige Dinge, an denen Plastik war und die meisten davon habe ich im Urlaub gekauft. Dort ist es natürlich schwieriger, weil man die Läden nicht kennt und manchmal auf die Schnelle keine andere Wahl hat, als das Plastik zu nehmen. Oder weil man sich schnell eine Pommes bestellt, aber dann Ketchup und Mayo einzeln eingepackt sind, obwohl es die Pommes direkt auf einem Teller gibt. Sowas finde ich absolut überflüssig. An vielen Stellen könnte so viel Plastik eingespart werden, aber es wird einfach weiter so verschwenderisch produziert und verkauft, als würde das keine Folgen haben. Meine anderen Einkäufe (außer Lebensmittel) waren zum Teil nicht plastikfrei. Warum, dazu werde ich euch bald mehr berichten!

2. Das Geld

Damit bin ich diesmal wieder besser zurecht gekommen als im Mai. Bei den Lebensmitteleinkäufen bleibt es bei mir in etwa bei der gleichen Summe wie noch im letzten Jahr, als ich noch nicht plastikfrei eingekauft habe.

3. Das Gefühl

Tja, was soll ich dazu sagen. Ich war im Urlaub und habe dort auch eingekauft. Manches eben auch in Plastik, weil ich in dem Moment keine bessere Lösung gefunden habe. Dabei habe ich mich auch nicht so besonders gut gefühlt und habe echt darüber nachgedacht, es nicht zu kaufen. Wären die Sachen nur für mich gewesen, hätte ich es vermutlich auch gelassen. Aber es war auch für einige weitere Menschen, mit denen ich ein tolles Wochenende verbracht habe. So konnten wir einfach unser Zusammensein genießen und hatten ein paar schöne Tage. Ich habe also das getan, was mich glücklich macht. Und das kann ich auch gut mit mir vereinbaren, denn es war eine Ausnahme und kommt nicht jeden Tag vor.

4. Mein Umfeld

Dazu habe ich in diesem Rückblick eine tolle Geschichte: Ich war auf einem Treffen, auf dem vor allem Frauen waren, die eher im Alter meiner Eltern sind. Dort hatte eine der Frauen ein bisschen was zu essen für zwischendurch gemacht. Ich hatte ihr bereits vorher schon mal davon erzählt, dass ich versuche, Plastik komplett zu vermeiden. Sie hat mir dann auf diesem Treffen erzählt, dass ihr bei der Vorbereitung des Essens bewusst geworden ist, wie viel Plastik so verwendet wird. Sie hat sich dabei des öfteren gefragt, welche Alternative ich dazu hätte und hat sich einige Gedanken gemacht. Das fand ich super! Auch wenn nicht jeder direkt alles umsetzt, ich finde es toll, wenn man sich wenigstens ein paar Gedanken macht und bewusster durchs Leben geht. Der Rest kommt irgendwann ganz von selbst! 🙂

5. Das Selbermachen

Ein paar Sachen befinden sich derzeit bei mir in der Testphase, dazu werde ich dann berichten, wenn es soweit ist. Ansonsten gab es diesen Monat neben Keksen und Kuchen auch selbstgemachtes Eis, welches bei diesem Wetter natürlich absolut passend ist!

Mein Fazit:

  • Tut, was euch glücklich macht!
  • Der erste Schritt ist, sich der Problematik bewusst zu werden.
  • Es ist toll, wenn der Erdbeerverkäufer sich merkt, dass ich um mein Pappschälchen mit Erdbeeren nicht noch eine Tüte brauche!

Und diese Beiträge gab es im Juni:

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2 Gedanken zu “Rückblick – Der Juni

  1. Pingback: 2015 – Mein Jahresrückblick | Grünes Einhorn

  2. Pingback: Rückblick – Der Juli | Grünes Einhorn

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