Rezept #11: Butter ganz leicht selbstgemacht

ButterIch gebs zu, das Rezept habe ich bei Misses Hippie gefunden, aber ich wollte es euch nicht vorenthalten! Butter habe ich schon lange plastikfrei/alufrei gesucht und bin bisher leider noch nicht fündig geworden. Ich gucke auch immer noch zwischendurch, ob ich nicht doch noch welche finde, aber bis dahin muss ich sie wohl selbst machen.

Ich esse eigentlich selten Butter, weshalb es auch infrage kommt, sie selbst zu machen. Ich muss nämlich zugeben, Butter kaufen ist eindeutig günstiger. Zum Backen (außer für Butterstreusel) verwende ich Öl. Aufpassen, nicht die Butter 1:1 durch Öl ersetzen, sondern die Butterangabe mit 0,8 multiplizieren, also nur 80% der Butterangabe durch Öl ersetzen.

So und nun zum Rezept:

Ihr braucht:

  • Schlagsahne aus der Glasflasche (gibts im Bioladen)
  • einen Mixer
  • ein Trockentuch
  • ein Sieb

Und so gehts:

Ihr nehmt soviel Sahne, wie ihr gerade braucht (bei 500ml Sahne kommen ca. 200g Butter heraus) und gebt sie in ein Gefäß. Dann nehmt ihr euch den Mixer und schlagt die Sahne. Zunächst bekommt ihr dann leckere Schlagsahne. Einfach weitermixen, bis die Schlagsahne wieder zerfällt und die Masse gelblich und leicht bröckelig wird. Dann seit ihr fast fertig. Noch ein bisschen mixen und immer mal wieder gucken, ob sich schon ein bisschen Buttermilch absetzt. Dann seid ihr fertig. Je öfter ihr das macht, desto besser seht ihr, wann ihr fertig seid.

Nun nehmt ihr ein Sieb und ein Trockentuch. Das Trockentuch legt ihr in das Sieb und gebt die Masse dort hinein. Das Ganze lasst ihr kurz abtropfen und dann nehmt ihr das Tuch zusammen und drückt die Butter noch etwas aus, bis kaum/keine Buttermilch mehr heraus kommt. Fertig! Die Buttermilch ist übrigens nicht sauer, sondern schmeckt wie normale Milch.

Aus dem Tuch noch in ein Glas umfüllen oder direkt verwenden. Übrigens würde ich empfehlen nicht mehr als 250-300ml gleichzeitig zu machen, so geht es deutlich einfacher und schneller. Die Butter hält sich bei mir nicht besonders lange (vielleicht ist noch Buttermilch mit drin), also macht lieber weniger und dafür öfter frisch!

Eine schön bebilderte Anleitung findet ihr im Originalrezept bei Misses Hippie!

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14 Gedanken zu “Rezept #11: Butter ganz leicht selbstgemacht

  1. Stimmt schon. Butter machen ist ganz einfach. Ich habe als Kind auch mal die Sahne zu lange geschlagen und hatte anschließend Butter im Rührbecher.
    Generell finde ich Pfandflaschen super, aber da mein Göga Alleinverdiener ist und dann schnell mal mauert, kann ich dies nicht so ohne weiteres umsetzen. Pfandflaschen sind ja auch ein ganzes Stück teurer als ein Stück Butter in Papier.
    Und dort, wo ich wohne, gibt es weder ein Bio- noch einen Ökoladen und müsste dafür dann mal eben knappe 50 km fahren und dann ist die Butter teurer, als wenn ich die im normalen Handel kaufen würde. Milchtankstellen gibt es auch erst in einem 50 km entfernten Ort.
    Das sind leider alles noch so Punkte, an denen mein Umsetzen hapert, aber ich arbeite dran. Mal sehen, vielleicht finde ich ja bald eine Möglichkeit, die mich und auch meinen Göga zufriedenstellt.

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  2. Hi! Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass selbst gemachte Butter schneller verdirbt.
    Ich achte aber darauf, dass die Utensilien wirklich sauber sind (neulich hab ich sie sogar mit kochendem Wasser ausgespühlt, k.A. ob das was brachte) und im Zweifelsfall schlage ich nochmal eine Minute länger, um den Molkeanteil in der Butter so gering wie möglich zu halten. Zwei Wochen hielt sie dadurch schon mal durch. Spätestens dann ist sie sowieso aufgegessen 🙂 Lg Pip

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    • Ich mache sie auch nicht so oft, zum Essen aufs Brot nehme ich nur selten Butter, aber wenn dann esse ich sie auch in ein paar Tagen auf (Ich mache nie besonders viel Butter auf einmal) oder ich nehme sie direkt zum Backen, für Butterstreusel (für alles andere nehme ich einfach Öl). Dann ist sie sofort aufgebraucht und kann nicht mehr schlecht werden.
      Liebe Grüße!

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  3. Also man braucht weder Mixer noch Tuch noch Sieb und auch keinen Strom :-). Ein großes Schraubglas, ein Löffel und eine Schüssel reichen.
    Sahne in das Schraubglas, Deckel ordentlich zuschrauben und dann heißt es schütteln. Soo lange braucht man da gar nicht, bei mir reichen meist so 5 Minuten. Die Sahne wird erst schlagsahneartig dick, aber irgendwann merkt man, wie es kippt und sich Klümpchen bilden, die sich von der Molke trennen. Dann noch eine Weile weiterschütteln, bis sich die Butterklümpchen deutlich zusammenballen. Glas aufschrauben, Butterklümpchen mit dem Löffel zusammenschieben und rausfischen. In der Schüssel zu einer Kugel zusammendrücken.
    Bei wem die Butter nur wenige Tage halten muß, ist jetzt schon fertig. Für die Anderen:
    wenn man nun noch dafür sorgen will, dass sich die Butter etwas länger hält, muß man sie „waschen“. Dazu kaltes (!) Wasser in die Schüssel geben und die Butter darin kneten. Dabei gehen Molkereste in das Wasser über. Wasser wegschütten (oder an den Brotteig, oder, oder…). Den Vorgang noch 2-3 mal wiederholen. Fertig 🙂

    Wer einen Unverpackt-Laden in der Nähe hat, kann auch dort Butter kaufen statt selbstzumachen – das mach ich, seit in meiner Nähe einer eröffnet hat 🙂
    Hier kann man gucken, wo’s schon solche Läden gibt oder welche im Aufbau sind:
    http://www.smarticular.net/verzeichnis/

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  4. Bei uns hält die Butter immer super lange, wundert mich, dass das bei dir nicht der Fall ist.
    Als Tipp, wenn du keine Lust hast sie selber zu machen. Schau mal bei Hit nach Heubutter, die ist nicht ganz günstig mit 2,19Euro, aber in Papier verpackt und super lecker aufm Brot und du sparst dir die Arbeit sie selber zu machen. Habe mir gestern noch ein Päckchen gekauft.
    Viele Grüße.

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