DIY #5: Brotbeutel nähen

Brotbeutel3[Scroll down to English version] Weihnachten ist nun vorbei und ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes, stressfreies Fest mit euren Liebsten! Ich habe heute mal wieder eine DIY Anleitung für euch. Ich habe mich an mein erstes Nähprojekt gewagt und möchte es euch natürlich nicht vorenthalten. Ich habe Brotbeutel genäht, um beim Brotkauf den Müll komplett vermeiden zu können!

Ich habe schon länger darüber nachgedacht, mir Brotbeutel zu nähen, bin allerdings nie dazu gekommen. Ja, ich muss zugeben mein schlechtes Zeitmanagement kombiniert mit meinen nicht vorhandenen Nähkenntnissen waren Schuld daran. Aber ich habe mir gedacht, die Brotbeutel sind ein schönes Weihnachtsgeschenk und so habe ich sie dann doch genäht. An dieser Stelle (und auch wenn sie es hier nicht liest) ein ganz großes Dankeschön an meine liebe Oma, die mir ihre Nähmaschine zur Verfügung gestellt und mir sehr geduldig geholfen und erklärt hat, was ich tun muss. 🙂

Für die Brotbeutel habe ich Leinen verwendet, da ich vor Kurzem gehört hatte, dass Brot in Leinen nicht schimmeln soll. Ich habe mich für farbige Stoffe entschieden, damit es nicht so langweilig ist und alle die gleich Beutel haben.

Für einen Beutel braucht ihr ein Stück Stoff von der Größe 50×60 cm. Das muss nicht genau sein. So werden die Beutel auch relativ groß, ihr könnt es also auch etwas kleiner nehmen. Außerdem braucht ihr eine Kordel. Diese muss ca 10 cm länger sein, als die lange Seite eures Stoffs, also in meinem Fall ca. 70 cm.

Zuerst habe ich den Stoff gewaschen und gebügelt (Leinen ist da sehr hartnäckig, ihr braucht Geduld beim Bügeln). Dann den Stoff passend zuschneiden und alle Fransen entfernen. Dann nehmt ihr euch das Stück Stoff und faltet es einmal zusammen und zwar klappt ihr es in der Mitte der langen Seite zusammen. So entsteht ein doppellagiges Stück Stoff mit den Maßen 30×50 cm.

Jetzt näht ihr mit der Nähmaschine eine kurze und eine lange Seite zusammen und versäubert dann die Ränder dieser beiden Seiten noch einmal mit einem Zickzackstich. Nun nehmt ihr euch die offene Seite vor. Ihr steckt nun rund herum einen Tunnel ab, durch den später die Kordel gezogen wird. Dann näht ihr entlang der Kante, die ihr abgesteckt habt einmal herum, lasst aber ca 1,5 cm am Ende offen.

Jetzt befestigt ihr die Kordel an einer Sicherheitsnadel und fädelt sie so durch die kleine Öffnung, die ihr gelassen habt und dann einmal herum durch den Tunnel. Wenn ihr beide Enden draußen habt, verknotet ihr sie einfach, zieht den Beutel auf rechts und dann habt ihr es schon geschafft. Fertig ist der super hübsche und praktische Brotbeutel! 🙂

 Brotbeutel

Brotbeutel2

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Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade EiNaB. Im Dezember wird die Linkparty vom Blog “Zwischengeflecht” durchgeführt.


Brotbeutel3Christmas is over now and I hope you had a wonderful Christmas with your sweethearts! Today I have another DIY for you, it’s about breadbags. I tried to sew with a sewing maschine for the first time and of course I want to show you what I did. Sure, you can buy bread without plastic if you just ask for a paperbag at the bakery. But it is much more sustainable to avoid any waste.

I thought about sewing my own bags for a long time, but I hadn’t done it until now. There was my bad time management and the non-existant sewing skills. But I thought this would be a great Christmas present and so I tried it at least. At this point a big thanks to my dear grandma (even if I know she won’t read it here). She gave me her sewing maschine and helped me and showed me what to do very patiently.

I used linen for the breadbags, because I heard bread doesn’t mould in linen. I took some different colours, so it isn’t boring and there are different bags for the different people.

To sew one breadbag you need a piece of linen whichs size is 50×60 cm. This has not to be perfect, the bags will be relatively big, so you can take the linen a little smaller if you want. Moreover you need a drawstring which has to be about 10 cm bigger than the long side of the linen, so in this case 70 cm.

First I washed and ironed the linen . You have to be patient by ironing, linen is very tricky. Then you cut out the piece you need and remove all those fringes. Then you take the piece and fold it one time in the middle of the long side. Afterwards you have a double-layered piece of linen, which has the size 30×50 cm.

Now you sew one of the short sides and the long side together and bind the two sides with a blanket stich. Then you take the open side and pin a tunnel around with some needles. You have to sew around the open side along the needles and just let the last 1,5 cm open.

Then pin the drawstring on a safety pin and thread the safety pin through the little opening and one time around the tunnel. When you have both ends outside the bag you knot them together. Now you turn the bag inside out and there it is: Your new pretty breadbag! 🙂

 Brotbeutel

Brotbeutel2

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11 Gedanken zu “DIY #5: Brotbeutel nähen

  1. Unser Brot ist vom Bäcker um die Ecke,
    da wir gerne Buttermilchbrot essen
    und es das nur an 2 Tagen die Woche gibt, friere ich es auch ein, bisher in großen P.tüten,
    die öfters benutzt werden,
    das mit dem Leinen wollte ich auch schon probieren, da wir unser Brot wenn es zum Essen bereit ist, immer im Leinensäckchen aufbewahren.
    Da gibt es interessantes bei Gabi von Stichschlinge
    http://stich-schlinge.de/leinen-trifft-fmq-brot/
    Was ich noch sagen wollte, Leinen sollte man nicht schleudern,
    sondern recht nass aufhängen, dann wird es kaum Knitter bekommen.
    Vielen Dank, für deine interessanten Beiträge.
    Liebe Grüße
    Nähoma

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  2. Hi,
    warum denn nicht einfach Brot selbst backen? Ich persönlich finde es immer noch am leckersten.
    Und wirklich schwer ist es auch nicht. Ich bin mittlerweile sehr schmerzfrei und faul wenn es ums Brot backen geht 😀
    500g Bio-Dinkelvollkornmehl
    1 Würfel Hefe
    ca 300 ml handwarmes Wasser
    1,5 Tl Salz und eine Prise Zucker
    Saaten und Samen nach Lust und Laune

    Hefe im Wasser auflösen, alles mit einem Holzlöffel in einer Schüssel gut und gründlich durchrühren.
    Bei Bedarf noch ein wenig Wasser.
    Abgedeckt ne Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, nochmal rühren und in eine gefettete Kastenform kippen und für 80 Minuten bei 160° Umluft in den Ofen.
    Et voila.
    Ich persönlich hab einfach nicht gerne Teig in den Händen und vermeide im Alltagsstress zuviel „Dreck“ in der Küche, deswegen knete ich mittlerweile gar nicht mehr und habe festgestellt: es geht tatsächlich auch ohne. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich kompaktes und kerniges Brot eh lieber mag als zu luftiges.

    Das mit den Brotbeuteln ist allerdings dennoch eine tolle Idee! Schon alleine fürs Brötchen holen.
    Denn die backe ich auch nicht selber 😀

    So und jetzt stöbere ich mal weiter hier auf dem Blog
    LG
    Sarah

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    • Hallo Sarah!

      Ich habe leider einfach nicht dauernd die Zeit und leider auch wenig Lust immer selbst zu backen. Ab und zu kommt das wohl vor, aber ausschließlich selbstgebackenes Brot zu machen, schaffe ich einfach nicht.
      Dafür sind die Beutel dann eine super Alternative! 🙂

      Liebe Grüße!

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  4. Pingback: 2015 – Mein Jahresrückblick | Grünes Einhorn

  5. Hallo!

    Deine Brotbeutel sind wirklich sehr nett geworden. Ich finde sie auch sehr praktisch.

    Wobei ich das Brot nur damit abhole, denn ich bewahre es viel lieber in einem Brottopf aus Ton auf. Da hält es unglaublich lange frisch! Alternativ kann man auch eine alte Suppenterrine nehmen, die habe ich zusätzlich, wenn es etwas mehr ist.

    lg
    Maria

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  6. Hallo,

    kaufst du da dann nur Brot wo man sein Brot lose nehmen kann ? Ich wäre da unsicher, wo das am besten sein soll, denn frischgebacken ist es bei den wenigsten Bäckern. Viele kaufen Tiefgefrorene Teig-rohlinge die nur noch aufgebacken werden müssen oder mindestens eine Brotbackmischung in der schon alles drin ist.

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    • Hallo 🙂
      Ich kaufe mein Brot immer bei unserem Bäcker hier, leider wird da aber auch nur noch der Rohling angeliefert und dann fertig gebacken. Aber das finde ich immer noch deutlich besser als das Brot von Aldi und Co. Ich wüsste auch nicht wirklich, wo ich mein Brot sonst kaufen sollte. Und immer Zeit zum Bakcen hab ich leider nicht.
      LG!

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